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Das Praxisteam Schwerpunkte Ultraschalluntersuchung Wenn Sie eine Schwangerschaft planen

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Tätigkeitsbereiche


Unsere medizinischen Angebote und Informationen:

Gynäkologische Vorsorgeuntersuchung
Wissenswertes über den Krebsabstrich
Schwangerenvorsorge und Ultraschall
Verhütung und Familienplanung
Notfallverhütung
Mädchen- und „first- love“ Sprechstunde

Abklärung und Behandlung von:
Klimakterium und Wechselbeschwerden
Osteoporose
Kinderwunsch, Sterilität, Fehlgeburten
Unterleibs- und Brusterkrankungen
Harnverlust, Scheiden- und Gebärmuttersenkung
Gewichtsproblemen und depressive Beschwerden
Sexualbeschwerden
Hormonstörungen, Haarverlust und kosmetischen Problemen

Vorsorgemedizin
Operationen in den Sanatorium Kettenbrücke und Hochrum
Qualifikationen und Biographisches
Immer am Puls der Zeit, Neuerungen in der Ordination

Vorsorgeuntersuchung
Die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung besteht aus der Befragung über frühere Erkrankungen, Operationen und derzeitige Beschwerden, aus einer gynäkologischen Untersuchung mit Pap.-Abstrich und mikroskopischer Beurteilung des Muttermundes (Kolposkopie) sowie Beurteilung der Scheidenbiologie (Scheidensekret).
Danach Abtastung und Ultraschalluntersuchung des inneren Genitales.
Nach der anschließenden Brustuntersuchung werden alle Befunde besprochen und eine ärztliche Beratung durchgeführt.

Wissenswertes zum Krebsabstrich und zu den Humanen Papilloma-Viren (HPV):
Im Schleim vom Muttermund, der auf einem Glas-Objektträger ausgestrichen wird, befinden sich Schleimhautzellen. Diese werden im Zytologischen Labor mit einer Färbemethode nach Dr. Papanicolaou behandelt, daher PAP-Abstrich genannt.
An diesen gefärbten Zellen können Vorstadien des Gebärmutterhalskrebses festgestellt werden. Von den Vorstadien bis zum Krebs vergehen meist mehrere Jahre!
Der Nobelpreisträger für Medizin, Prof. Hausen entdeckte, dass Gebärmutterhalskrebs zu 99 Prozent durch eine Infektion mit HPV verursacht wird.
Bei den meisten Frauen verläuft die Infektion unbemerkt, denn die Viren werden von der Immunabwehr sofort zerstört. Nur bei wenigen Frauen ist die Immunabwehr nicht in der Lage die Viren abzutöten, es entsteht eine chronische Infektion. Der Krebsabstrich kann dann schon Zellveränderungen anzeigen. Bei einer Verbesserung der Abwehrlage kann die chronische Infektion wieder abheilen und der Krebsabstrich ist bei der Kontrolle wieder normal.
Besteht die chronische Infektion über Jahre und handelt es sich um besonders aggressive Viren, sogenannte Hochrisiko- HP-Viren, so ergibt der Krebsabstrich wiederholt PAP IIID oder PAP IV, eine Behandlung ist notwendig, sonst kann Gebärmutterhalskrebs entstehen!

Eine Infektion mit weniger aggressive HP- Viren (Low- risk- Typen ) kann an den Schamlippen, am Damm und im Mastdarm Feigwarzen (spitze Kondylome) verursachen.
Jahrelang unbehandelt können diese Feigwarzen riesig groß werden und in Krebs übergehen!

Der Krebsabstrich- PAP wird von I bis V benotete.
PAP I und II sind normal, eine jährliche Kontrolle ist ausreichend.
Bei PAP IIw und PAP IIID muss der Abstrich nach drei bis vier Monaten wiederholt werden.
PAP III kann auch durch andere Viren oder Bakterien verursacht sein. Bakteriologische Abstriche und eine HPV- Typisierung werden zur Abklärung eingesetzt.
Ergibt der Befund wieder PAP IIID, so muss eine Gewebsentnahme vorgenommen werden.
PAP IV muss sofort mit einer Gewebsentnahme abgeklärt werden.
Durch eine kegelförmige Gewebsentnahme am Muttermund, eine Konisation, kann eine genaue Diagnose gestellt werden und in den allermeisten Fällen wird dabei auch der gesamte, krankhafte Gewebsbereich entfernt, die Nachkontrollen sind dann unauffällig.
Bei PAP V sind im Abstrich eindeutig Krebszellen zu finden, das kommt meist nur bei Patientinnen vor, die jahrelang keine Vorsorgeuntersuchung machten.

Durch die jährliche Vorsorgeuntersuchung mit PAP- Abstrich wird die chronische HPV- Infektion über die Zellveränderungen am Muttermund frühzeitig entdeckt,
Gebärmutterhalskrebs kann dadurch fast hundertprozentig vermieden werden!

Die neuesten Empfehlungen zur Impfung gegen HPV Sie im Kapitel Vorsorgemedizin

Schwangeren- Vorsorgeuntersuchungen
Nach Fragen über Ihre Vorerkrankungen, derzeitige Beschwerden, familiäre Leiden und den Verlauf früherer Schwangerschaften, werden die:
fünf Mutterkind- Pass- Untersuchungen mit den vorgesehenen Blutuntersuchungen,den Streptokokkenabstrich GBS und die drei Mutter-Kind-Pass-Ultraschall-Untersuchungen durchgeführt. Zusätzliche Kontrolluntersuchungen je nach Schwangerschaftsverlauf (meist insgesamt zehn Untersuchungen).

Fehlbildungsdiagnostik wie Nackenfaltenmessung und Organ - Ultraschall siehe http://www.ordination-jerabek.at und http://www.pränatal-info.at

Neben den drei Mutter-Kind-Pass- Ultraschall- Untersuchungen führen wir weitere Ultraschall- Untersuchungen zur Kontrolle der Schwangerschaftsentwicklung oder bei Störungen der Schwangerschaft durch wie:
Ultraschall- Doppler- Untersuchungen bei erhöhtem Blutdruck (Gestose) und bei Wachstumsstörungen des Kindes.
Beurteilung der Länge des Gebärmutterhalses bei vorzeitigen Wehen oder bei Bindegewebsschwäche.
„Sogenannt Baby- Watching“ d.h. beobachten der kindlichen Bewegungen, der Mimik usw. in 2D, 3D und Live 3D Darstellung.
Ideale Zeit für 3D Ultraschall ist die 24-30.Schwangerschaftswoche.
Alle Ultraschalluntersuchungen können auf USB- Stick gespeichert werden und zuhause in Ruhe am Computer betrachtet werden!

Weitere Informationen über Ultraschall
siehe Ultraschalluntersuchung und unter
http://www.pränatal-info.at

Cardio- Toko- Graphie (CTG) zur Kontrolle der kindlichen Herzschläge und der Wehen im III. Schwangerschaftsdrittel. Durch die Aufzeichnung von Kurzzeitänderung der Herzfrequenz bei Kindesbewegungen, bei Lagewechsel, bei Wehen, können Nabelschnurkomplikationen und Störungen der Plazentafunktion rechtzeitig erkannt werden.

Nach einer gut verlaufenen Schwangerschaft, betreue ich Sie auch sehr gerne bei Ihrer Privatgeburt im Sanatorium Kettenbrücke.
In der ruhigen, angenehmen Atmosphäre des Panorama- Kreiszimmer sind alle Möglichkeiten der Geburtserleichterung wie PDA, Entspannungsbad, Wassergeburt und Wunsch- Kaiserschnitt möglich.
Ein höchst motiviertes Team von Hebammen, Kinderärzten und Kinderschwestern möchte Ihnen die Geburt Ihres Kindes zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
Narkose- Ärztinnen- und Ärzte mit jahrelanger Erfahrung mit PDA und Spinalanästhesie sind rund um die Uhr für Sie da.
Nach fürsorglicher Betreuung im Wochenbett mit Stillberatung und allen Untersuchungen des Kindes, wählen Sie selbst den Zeitpunkt nach Hause zu gehen. Dann sollten Sie sicher sein, mit der Pflege des Kindes und mit dem Stillen kein Problem mehr zu haben.

Verhütung und Familienplanung
Verhütung und Familienplanung ist eine sehr persönliche und individuelle Entscheidung!
Wir beraten Sie gerne bei der Wahl der besten Methode für Sie.
Zu beachten ist, dass bei allen hormonellen Verhütungsmethoden bei entsprechender Veranlagung Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Abnahme des sexuellen Verlangens und depressive Verstimmung auftreten können.
Verhütungsmethoden:

PILLE seit fünfzig Jahren bewährte und immer noch am häufigsten angewendete Verhütungs- Methode. Moderne, niedrigdosierte Pillen sind optimal für die junge Frau vor der ersten Schwangerschaft und im Intervall zwischen den Schwangerschaften.
+Vorteil - Nachteil
+ hohe Verhütungssicherheit
+ gleichzeitige Behandlung von Regelschmerzen, Zyklus- und Hormonstörungen
+ Verbesserung des Hautbildes bei Akne und bei vermehrter Behaarung
+ Langzyklus d.h. ununterbrochene Einnahme 3 bis 6 Monate möglich
+ nach neuesten Erfahrungen kann eine niedrigdosierte Pille auch während des Stillens ohne Nachteile für Mutter und Baby eingenommen werden
+ nach Langzeit- Einnahme weniger Eierstock- und Dickdarmkrebs!

- nicht geeignet bei Zustand nach Thrombosen oder Lebererkrankungen
- für Raucherinnen ab dem 35. Lebensjahr
- bei unzuverlässiger Einnahme
- bei Veranlagung zu starker Gewichtszunahme

Bei einer Häufung von Thrombosen oder Embolien in der Familie sollte vor der ersten Pilleneinnahme ein Blutgerinnungstest durchgeführt werden!

Bei erhöhter Thrombosegefahr kann CERAZETTE (östrogenfrei) eingenommen werden. etwas häufiger Zwischenblutungen
NUVARING - Scheidenring und EVRA - Verhütungspflaster:
beide enthalten die gleichen Hormone wie die Pille, gleiche Verhütungssicherheit.
Beim Scheidenring wird einmal monatlich und beim Verhütungspflaster einmal wöchentlich gewechselt.
+ die tägliche Einnahme entfällt
- Thrombosegefahr und andere Nebenwirkungen wie bei der Pille

DREIMONATSSPRITZE
+ geeignet während der Stillperiode und bei abgeschlossener Familienplanung und zur
Behandlung hormonabhängiger Erkrankungen ( Endometriose, Myome ) hohe Hormondosis, Dauerblutungen möglich, langdauernde Zyklusstörungen nach Absetzen der Dreimonatsspritze, verminderter Knochenaufbau bei jungen Frauen

Hormonspirale MIRENA
+ ideal zur Langzeitverhütung, Wirksamkeit 5 Jahre, sehr hohe Verhütungssicherheit
+ gleichzeitig wirksame Behandlung von Regelschmerzen, starken Regelblutungen und
zyklusabhängiger Migräne und zur Behandlung von Myomen und Endometriose
- gelegentliches Auftreten von harmlosen Eierstockzysten (verschwinden von selbst)
- extrem selten Ausstoßung der Spirale oder Eileiterschwanger

Hormonspirale KYLEENA
kleinere Hormonspirale für Frauen vor der ersten Schwangerschaft.
Liegedauer 5 Jahre!

Kleine Hormonspirale JAYDESS
kleine Hormonspirale für Frauen vor der ersten Schwangerschaft!
Liegedauer 3 Jahre!

Hormon- Implantat IMPLANON
+ Langzeitverhütung, Wirksamkeit 3 Jahre, sehr hohe Verhütungssicherheit
+ besonders geeignet bei Problemen mit Pilleneinnahme
+ bei starken Blutungen, Regelschmerzen und zyklusabhängiger Migräne
- bei etwa 20% der Patientinnen können langdauernde Schmierblutungen auftreten, diese sind aber mit einem hormonellen Blutungsstopp leicht zu behandeln

KUPFERSPIRALEN NovaT 380, Goldspirale, Gold mini
+ Kupferspiralen, vor allem Gold mini auch bei Frauen vor der ersten Schwangerschaft empfehlenswert.
+ hormonfreie Langzeitverhütung für 5 Jahre mit guter Verhütungssicherheit
- stärkere und eventuell schmerzhaftere Regelblutungen
- sehr selten Ausstoßung der Spirale oder Schwangerschaft

NOTFALLVERHÜTUNG
die "Pille danach" sollte möglichst innerhalb von 24 Stunden genommen werden.
Einnahme bis maximal 72 Stunden möglich, dann aber mit geringerer Wirksamkeit!
Die "Pille danach" ist nur bis zu einem Körpergewicht von 80 kg wirksam,
über 80 kg Körpergewicht stark reduziert, daher sollte als Alternative eine Kupferspirale eingelegt werden.
Bei Überschreiten der 72- Stundenfrist kann noch bis fünf Tage danach eine
Kupferspirale eingelegt werden, diese wirkt dann auch weiter als Langzeitverhütung!
Pille danach „ellaOne“, Einnahme bis fünf Tage danach möglich, noch geringe Erfahrung, sehr teuer!

Auch über "Natürliche Verhütung" und über die Barrieremethoden, wie Kondom, Diaphragma oder Portio-Kappe beraten wir Sie gerne.

MÄDCHEN- und „FIRST LOVE“- Sprechstunde
Wann sollte ein Mädchen zum ersten Mal zum Frauenarzt?
Selten sind Beschwerden wie Schmerzen, Blutungsstörungen oder Ausfluss der Grund für den ersten Besuch, meist möchten die Mädchen Informationen über Verhütungsmethoden. Vorsorgeuntersuchungen sind erst bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr notwendig.
Wir bieten für Mädchen Beratung über Verhütung, Notfallverhütung, Schutz vor sexuell übertragene Infektionen, Neuigkeiten bei der Monatshygiene sowie über Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs an.
Eine gynäkologische Untersuchung ist bei dieser Beratung nicht notwendwendig!

Wechselbeschwerden
Die Meinung über die Hormontherapie bei Wechselbeschwerden (z.B. Hitzewallungen, Herzbeschwerden, Schlafstörungen, Gemütsschwankungen, Gelenksbeschwerden) hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Hat man früher eine Hormonbehandlung für alle Frauen im Wechsel gefordert, so soll nach derzeitigem Wissenstand nur bei ausgeprägten Beschwerden, die durch Sport, gesunde Ernährung und pflanzlichen Produkte nicht behandelbar sind, eine Hormontherapie nach dem Grundsatz, so viel wie nötig, so wenig wie möglich, durchgeführt werden. Die Dauer der Behandlung richtet sich nach den Beschwerden. Ihr Körper signalisiert Ihnen durch Wohlbefinden oder Beschwerden, ob die Hormonbehandlung richtig für Sie ist!
Bei frühzeitiger und richtig dosierter Hormonbehandlung profitiert die Patientin durch eine wesentlich bessere Lebensqualität ohne erhöhte Gefahr von Brustkrebs, Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Hormonersatztherapie sollte früh genug begonnen werden, d.h. bevor die Gefäße durch Arteriosklerose schon verengt sind, denn sonst steigt das Thromboserisiko!
Wichtig ist zu wissen, dass starkes Übergewicht, regelmäßig- erhöhter Alkoholkonsum und mangelnde sportliche Betätigung das Risiko für Brustkrebs wesentlich stärker erhöhen
als eine gut angepasste Hormonbehandlung! Bei unklarer hormoneller Situation wird eine Hormonuntersuchung durchgeführt.

Osteoporose
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Osteoporose (Verlust der Knochenstabilität und dadurch erhöhte Knochenbrüchigkeit) unter die zehn wichtigsten Krankheiten in den hochentwickelten Ländern gereiht!
Diese Erkrankung gewinnt durch die ansteigende Lebenserwartung immer mehr an Bedeutung, das zeigt die starke Zunahme von Unterarm- und Schenkelhalsbrüchen!
Bei etwa 90% der betroffenen Frauen ist die Osteoporose durch den Hormonmangel nach dem Wechsel bedingt. Zusätzliche Faktoren wie familiäre Veranlagung, Rauchen, Zyklusstörungen, Ess-Störungen, die Einnahme von Kortison sowie chronisch entzündliche Erkrankungen spielen bei raschem Knochendichteverlust eine wichtige Rolle.
Nur bei ca. 10% der Patientinnen wird die Osteoporose durch eine internistische Erkrankungen (sekundäre Osteoporose) verursacht.
Sie können durch regelmäßigen Ausdauersport, vernünftigen Aufenthalt an der Sonne sowie kalzium- und VitaminD3- reiche Ernährung Ihre Knochen vor Osteoporose schützen!
Bei stark erhöhtem Risiko für Osteoporose sollte eine Knochendichte- Messung schon vor dem 65. Lebensjahr, ohne erhöhtes Risiko aber erst ab dem
65. Lebensjahr durchgeführt werden.
Schwere Osteoporose führt durch Wirbel -und Schenkelhalsbrüche zu Schmerzen, verkürzter Lebenszeit, Invalidität und Pflegebedürftigkeit!
Wir beraten Sie nach der Diagnose kompetent über die notwendige Behandlung.

Kinderwunsch (Sterilitätsabklärung und Behandlung)
Zur Ursachenabklärung bei unerfülltem Kinderwunsch werden zuerst vorangegangene Erkrankungen wie Unterleibsentzündungen, Zyklus -und Hormonstörungen, Schilddrüsen- und Stoffwechselerkrankungen abgeklärt.
Durch Ultraschalluntersuchungen der Gebärmutter, der Eileiter und Eierstöcke auf Fehlbildungen und auf Erkrankungen wie Myome, Endometriose und Eierstockzysten, sowie auf Verschluss der Eileiter durch abgelaufene Infektionen, werden organische Ursachen der Unfruchtbarkeit aufgedeckt.
Eine Hormonuntersuchung am 3. bis 5. Zyklustag gibt Auskunft über das Zusammenwirken der Hormondrüsen (Hirnanhangsdrüse, Schilddrüse, Eierstöcke und Nebennieren).
Die Ultraschall- Kontrolle des Follikel (Ei-Bläschen)- Wachstums ab dem 10. Zyklustag zeigt an, wann der Eisprung stattfindet. Gleichzeitig wird die Gebärmutterschleimhaut auf die Aufnahmefähigkeit für die befruchtete Eizelle überprüft.
Eine Messung des Gelbkörperhormons acht Tage nach dem Eisprung zeigt an, ob die Schwangerschaft gehalten werden kann.
Kann kein Eisprung festgestellt werden, so kann dieser durch Tabletten (Clomifen) ausgelöst werden.
Vielen Patientinnen können wir durch die beschriebenen Abklärungen und die folgenden Behandlungen zu einer Schwangerschaft verhelfen.
Für weitergehende Abklärungen oder Behandlungen arbeiten wir mit Kinderwunschzentren, Urologen, mit der Humangenetik und der Medizinischen Psychologie zusammen.

Abklärung und Behandlung von gynäkologischen Erkrankungen
und von Brustdrüsenerkrankungen
Nach einer ausführlichen Besprechung Ihrer Beschwerden klären wir die Ursache Ihres Leidens mit einer genauen gynäkologischen Untersuchung, kombiniert mit Ultraschall und mikroskopischer Untersuchung des Scheidensekrets ab.
Wenn nötig, werden auch Blutuntersuchungen und Abstriche zur Aufdeckung von Infektionen mit Bakterien, Pilzen oder Viren durchgeführt.
Die Diagnose und die Behandlungsmöglichkeiten werden ausführlich und verständlich besprochen.
Zur Abklärung von Brustdrüsenerkrankungen werden die Brüste mit hängenden und erhobenen Armen auf Kontur- Haut- und Brustwarzenveränderungen angeschaut,
dann werden die Brüste und die Lymphabflusswege vorsichtig abgetastet.
Bei auffälligen Veränderungen wird eine weitere Abklärung mit Mammographie,
Ultraschall, MRT und eventuell Stanzbiopsie veranlasst.
Brust- Ultraschall ist für Patientinnen mit erhöhtem Risiko für Brustkrebs im Intervall zwischen den jährlichen Mammographien und bei jüngeren Frauen mit dichtem Drüsengewebe zur Brustkrebsvorsorge sehr zu empfehlen.
Jeder tastbare Befund oder lokalisierter Schmerz sollte bei jüngeren Patientinnen zunächst mit einer Ultraschall- Untersuchung abgeklärt werden, bei älteren Patientinnen ist die Kombination von Mammographie und Ultraschall notwendig, da Mikroverkalkungen der erste Hinweis für beginnenden Brustkrebs sein können.


Abklärung, Beratung und Behandlung bei Harnverlust ( Harninkontinenz )
Belastungs- Inkontinenz: Harnverlust beim Husten, Niesen und bei
körperlichen Anstrengungen (z.B. Bergabgehen).
Drang- Inkontinenz: plötzlich auftretender Harndrang ohne volle Blase, mit dem Gefühl die Kontrolle über die Blase zu verlieren.
Beratungen über Beckenbodengymnastik, medikamentöse und operative Behandlungen können wir Ihnen anbieten.

Beratung bei Gewichtsproblemen und depressiven Störungen:
Probleme können vor der Regel (Prämenstruelles Syndrom), unter hormoneller Verhütung, nach der Belastung durch die Geburt, im Wechsel und nach schweren seelischen und körperlichen Belastungen auftreten und können je nach Ursache behandelt werden.

Haben Sie bitte auch keine Angst über sexuelle Probleme
wie Lustlosigkeit, Orgasmus- Störungen oder Schmerzen beim Verkehr zu sprechen!
Auch sexuelle Probleme Ihres Partners können Sie bei uns ansprechen!
Durch unsere große Erfahrung können wir mit Ihnen in einem vertrauensvollen Gespräch Ursachen und Lösungsmöglichkeiten besprechen.

Hormonbestimmungen, Hormonbehandlungen
Durch Veranlagung, durch Funktionsstörungen der Eierstöcke und der Schilddrüse, durch Schwangerschaft, durch Alterung und Medikamente können Probleme wie Zyklusstörungen, Akne, Pigmentstörungen der Haut, verstärke Behaarung oder Haarausfall auftreten.
Auch diese Erkrankungen und Beschwerden werden von uns abgeklärt und behandelt.
Die weiblichen Hormone Östrogen und Gelbkörperhormon, wie auch das männliche Hormon Testosteron können sehr gut lokal als Cremen zur Verbesserung der Haut und der Haare verwendet werden!

Vorsorgemedizin
Die Frauenheilkunde war schon immer Vorreiter in der Vorsorgemedizin!
So konnten durch die Schwangeren- Vorsorge die kindlichen Todesfälle (perinatale Mortalität) von 21 Todesfällen pro tausend Geburten, auf 5 Todesfälle pro tausend Geburten gesenkt werden!
Durch den jährlichen Krebsabstriches (PAP-Abstrich) kann der Gebärmutterhalskrebs schon im Vorstadium entdeckt und dadurch vermieden werden.

Ein weitere Meilenstein ist die Impfung gegen Gebärmutterhalskebs und
Genitalwarzen( Kondylome), die durch Humane Papilloma- Viren verursacht werden.
Aufgrund der weltweit guten Erfahrung mit der Impfung gegen HPV
beginnt mit Februar 2014 in Österreich die freiwillige und kostenlose Impfung für
alle 9-12 jährigen Mädchen und Buben (Impfschema mit 2 Impfungen).
Teenager bis zum 15. Lebensjahr können den verbilligten Impfstoff (Impfschema mit 3 Impfungen) für 42 Euro pro Impfung beziehen, die Impfung erfolgt beim Amtsarzt!
Weitere Informationen unter: www.frueh-erkennen.at
Würden etwa 70% der Kinder und Jugendlichen geimpft werden, so könnte durch den sogenannten Herden- Effekt HPV weitgehend eliminiert werden!
Die Immunisierung ist umso besser, je früher die Impfung erfolgt.
Aber auch bei Frauen und Männern in späteren Jahren ist die Impfung erfolgreich!
Weitere Impf- Empfehlung für:
Frauen und Männer nach einer behandelten HPV- Infektion wie:
nach Konisation am Muttermund oder Behandlung von Genitalwarzen.
Durch die Abwehrschwäche, die zur chronischen HPV-Infektion führte, können neuerliche Infektionen wieder auftreten!
Eine Impfung während einer HPV- Infektion ist nicht sinnvoll!

HPV- Infektionen können außer den obengenannten Erkrankungen auch zu Schamlippen- Anal- Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs führen!
Personen mit häufig wechselnden Sexual- Partnern, bei Bisexualität und bei
Analverkehr wird eine regelmäßige Untersuchung zur Früherkennung von
Analkarzinom (Proktologie) empfohlen.

Weitere Vorsorge- Untersuchungen mit sicherem Vorteil für Sie:
Im Jahre 2014 wurde die Mammographie-Vorsorgeuntersuchung auf internationale Richtlinien umgestellt!
Anstelle der bisher jährlichen Untersuchungen in Tirol ab dem 40. Lebensjahr wird die Mammographie-Vorsorgeuntersuchung nur mehr alle 2 Jahre zwischen dem 45. bis 70. Lebensjahr durchgeführt!
Keine Überweisung erforderlich, aber ecard mitnehmen!
Es besteht die Möglichkeit unter Tel. 0800 500 181 für Untersuchungen schon ab dem 40. und bis zum 75. Lebensjahr zu optieren!
Mammographie zur Abklärung von Beschwerden oder bei erhöhtem familiären Risiko sind jederzeit möglich!

+ Dickdarmspiegelung (Koloskopie) ab dem 50. Lebensjahr
+ Knochendichtemessung ab dem 65. Lebensjahr, bei hohem auch Risiko früher!
+ Frühzeitige Aufdeckung und Behandlung von hohem Blutdruck, erhöhten Blutfetten und Zuckerkrankheit durch die Vorsorge- Untersuchung VU 1 jährlich.
Sie können durch rechtzeitige Behandlung Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen in den Beinen und im Gehirn sowie Nierenversagen vermeiden oder zumindest hinausschieben.
+ regelmäßige Hautkrebsvorsorge

Empfehlenswert:
+ Abklärung von erblichen Veranlagung für Krankheiten, Abklärung und Behandlung von
Ernährungs-Defiziten wie Folsäure- und Vitamin D3- Mangel, Beratung über Lebensstil-
Änderung bei riskanter Lebensweise im Sinne von „Good- Aging“!
+ regelmäßige Vierfach-Auffrischungsimpfung
+ jährliche Grippeimpfung im Herbst für ältere oder immungeschwächte Personen



Operationen im Sanatorium Kettenbrücke und im Sanatorium Hochrum
nach meiner langjährigen operativen Ausbildung an der Frauenklinik führe ich seit der Praxis- Eröffnung gynäkologische und geburtshilfliche Eingriffe im Sanatorium in Hochrum und im Sanatorium Kettenbrücke durch.
Sollte ein Eingriff notwendig sein, biete ich Ihnen gerne meine persönliche Betreuung und meine langjährige operative Erfahrung an.
Ein Vorteil für Sie ist, dass Sie Ihren Operateur kennen, ich kenne Ihre Beschwerden und Befunde ganz genau, wir können die Operation vorher in Ruhe besprechen.
Sie können den Operationstermin individuell planen, Sie werden nicht zu früh entlassen, Operation und Nachbetreuung sind in einer Hand.

Wenn Sie sich über Verhütungsmethoden ausführlicher informieren wollen,
so können Sie auf unserer Homepage www.jerabekgyn.at
folgende Links anklicken:

www.hormonspirale.at
www.die-pille.at